Technische Informationen

Von der Entwicklung bis zu den Modellen

Die Entwicklung

Das Oligoscan System wurde von einem Team internationaler Wissenschaftler in langjähriger Forschungsarbeit entwickelt, mit dem Ziel, eine aussagekräftige Entscheidungsbasis für gesundheitsfördernde Maßnahmen in drei Bereichen zu schaffen:

  • Ernährung + Nahrungsergänzung => über Mineralien und Spurenelemente
  • toxische Belastungen => über toxische Metalle
  • oxidativer Stress => über das Verhältnis von Mineralien und toxischen
    Metallen zueinander.

Das Oligoscan System wurde als EU Medizinprodukt zertifiziert.

Die Modelle

Hardware

Derzeit befindet sich das Modell Oligoscan II im Handel, das als EU Medizinprodukt zertifiziert wurde. Der Prototyp, das Modell Oligoscan I, ist nicht mehr im Handel und wurde auch nicht zertifiziert.
Das Oligoscan Analyse System wird in Luxemburg gefertigt und ist seit 2014 im Handel.

Software

Die aktuelle Software wurde für Ärzte und Heilpraktiker konzipiert. Sie umfasst zwei Seiten Messergebnisse und eine Seite mit statistischen Werten als Interpretationshilfe.
Es gibt eine zweite Softwareversion, die nur die beiden Seiten mit den Analyseergebnissen enthält. Auf diese Weise kann das System dann auch im nicht-medizinischen Bereich genutzt werden.

Erläuterung: Die dritte Seite der Mediziner Version ist nicht als medizinische Diagnose gedacht. Bei Verdacht auf spezielle Belastungen oder Erkrankungen müssen ggf. medizinisch-diagnostische Maßnahmen hinzugezogen werden.
Da diese Seite jedoch den Eindruck einer Diagnose erwecken kann, darf sie nicht außerhalb der medizinischen Heilkunde genutzt werden.

Die Technologie

Die Technologie des Oligoscan Systems basiert auf der Photospektroskopie. Diese wird auch in Laboren verschiedener Branchen (u.a. Medizin, Farbchemie, Lebensmitteltechnik) genutzt.
In manchen Fachinformationen ist von der Ähnlichkeit mit dem Raman Laser die Rede.
Es gibt zwar einige Parallelen, aber die Fotospektroskopie hat nichts mit einem Laser zu tun. Es wird mit „einfachen“ Lichtstrahlen gemessen.

Hintergrundinformationen zur Photospektroskopie

‚Ansehen‘ (Skopie) eines ‚Spektrums‘ (Spektro) mittels ‚Licht‘ (Photo). Das ‚Spektrum‘ bezeichnet in diesem Zusammenhang die elektromagnetischen Signale der untersuchten Substanzen.

Alle Materie, die wärmer ist als der absolute Nullpunkt (minus 273 Grad Celsius) sendet elektromagnetische Schwingungen aus. Jedes Atom oder Ion mit seinem positiv geladenen Kern, umgeben von einer Wolke negativ geladener Elektronen, erzeugt also ein elektromagnetisches Signal.

Die Mineralien, Spurenelemente und toxischen Schwermetalle haben daher – wie auch jede andere Substanz – eine einzigartige Signatur. Der Lichtstrahl des Oligoscans erfasst diese Signale und bestimmt ihre Intensität.

Je intensiver das Signal ist, von z.B. Quecksilber, umso höher ist die Konzentration dieser Substanz im Körper.

Der Messvorgang

Vor dem Messvorgang wird das Gerät kalibriert.
Gemessen wird zumeist am Handballen der nicht-dominanten Hand (bei Rechtshändern also die linke). Es wird an vier Stellen gemessen und daraus ein Durchschnittswert ermittelt.

 

Die Ergebnisse

Die Messung ist sehr präzise und auch reproduzierbar. Deutliche Veränderungen zeigen sich im Allgemeinen erst, wenn die Ernährung umgestellt wird, Präparate genommen werden oder akute gesundheitliche oder stressbedingte Belastungen auftreten.

Die Aussage der Messung bezieht sich daher auf die allgemeine Versorgungslage des Körpers, nicht auf den Moment. Von daher macht eine Kontrollmessung erst nach ca. 6 – 8 Wochen Sinn. Bei akuten Belastungsfällen, im Leistungssport und in der Schwangerschaft oder als Kontrolle einer Schwermetallausleitung können jedoch auch kürzere Intervalle sinnvoll sein.

Das Analyseergebnis

Die gemessenen Werte orientieren sich an den internationalen Standards. Einheiten sind nicht angegeben, da diese in den verschiedenen Ländern variieren können.
Für den deutschsprachigen Raum werden die Ergebnisse in Mikrogramm/Gramm angegeben.

Die analysierten Werte sind natürlicher Weise NICHT mit den Ergebnissen von Blut-, Urin- oder Haaranalysen identisch. Die Oligoscan Analyse zeigt auf, was in den Zellen zur Verfügung steht. Andere Analysen zeigen vor allem, was im Körper transportiert oder ausgeschieden wird.

Das Analyseergebnis kann sowohl ausgedruckt und auch per Mail versendet werden.

Hinweis: Die Oligoscan Analyse kann/darf nicht als medizinische Diagnose genutzt werden. Die Aussage bezieht sich rein auf die mengenmäßige Analyse von Mineralien und toxischen Metallen. In der Software-Variante für Mediziner wird zusätzlich ein statistischer Zusammenhang mit der Mineralstoffversorgung einzelner Organsysteme aufgezeigt.


Zum Datenschutz:
 Die gespeicherten Patientendaten sind nur vom Anwender einsehbar. Auf dem Server befinden sich die Daten in anonymisierter Form.

 

Weiterentwicklung

Die Software des Oligoscan Systems wird ständig weiterentwickelt. So ist in den nächsten Jahren – in Abhängigkeit von der erforderlichen Zulassung – mit regelmäßigen Erweiterungen des Analyseumfangs zu rechnen.

Dokumentationen und Zertifikate

Sicherheitsdatenblatt: OligoScan_sicherheitsdatenblatt_edit_april_2013_2

Medizinproduktezertifikat: EN ISO Zertifikat